Die Technik
Laut den Aussagen der Botschafter-Roboter wurde die Gunarraum-Technologie vor einer nicht näher definierten Zeitspanne von einer sagorischen Hyperraumexpertin namens Gunaris entwickelt und in einfachen Worten wie folgt beschrieben:
Ein Gunarraum-Projektor (Gunar-Projektor) erzeugt eine Art Wurmloch, hinter dem sich ein räumlich eng begrenztes Kontinuum (Gunar-Tunnel), eingebettet zwischen dem Standarduniversum und dem Hyperraum, aufbaut. Der hier erreichbare Überlichtfaktor von maximal 1258 Lichtjahren pro Sekunde, der von der Kalibrierung und dem Entwicklungsstand des Gunar-Projektors abhängig ist, reicht für den galaktischen Raumflug und -funk völlig aus.
Um einen Gunar-Tunnel öffnen zu können, wird aber die nie versiegende Energie des Hyperraums benötigt. Gebündelte und kontrollierte Hyperenergie gilt als sauber und sehr effektiv. Sie wird mit Hilfe eines Hyperraum-Anzapfers (Hyzap) aus dem übergeordnetem Kontinuum abgesaugt, in einem Fankton-Speicher gelagert und bei Bedarf über ganz normale Hochleistungsenergieleitungen zum Gunar-Projektor geführt, wo die Hyperenergie durch ein Talwenium-Kristall – ein äußerst seltenes, fünfdimensionales Schwingungsquarz – gebündelt und in den Projektorkopf geleitet wird, der damit die gewünschte Tunnelöffnung aufbaut. Um einen solchen Gunar-Tunnel aufrecht zu erhalten, muss der Gunar-Projektor stets aktiv sein. Sollte der Projektor durch irgendeinen Grund ausfallen, stürzt das Raumschiff in das Standarduniversum zurück, was je nach Austrittspunkt (in der Nähe von starken Gravitationsquellen, wie Planeten und Sternen) katastrophale Folgen haben kann.
(wird je nach Stand der Geschichte fortgesetzt)
